Historie

Wie alles begann

Während der Teilnahme an den internationalen Börsenskimeisterschaften 1981 im Skigebiet Parsenn in Davos, trafen sich drei passionierte Skifahrer nach einem erfolgreichen Skitag in einer verschneiten Berghütte. Es war wohl mehr als nur ein Glas Rotwein getrunken, als die Idee entstand, eine derartige Meisterschaft auch innerhalb der Württembergischen Sparkassenorganisation durchzuführen.

Gesagt – getan. Die Väter dieser Idee

  • Klaus Friedrich von Schmude (Württ. Kommunale Landesbank)
  • Rudy Früh (KSK Schwäbisch Hall)
  • Lothar Schilling (KSK Esslingen-Nürtingen)
  • Wolfgang Huber (KSK Ravensburg)

…setzten ihr Vorhaben in die Tat um. Auch der damalige Präsident des WSGV, Herr Bruno Rühl, sowie der Vorstandsvorsitzende der KSK Ravensburg, Herr Franz Janausch, standen hinter dieser Idee. Die guten Verbindungen von Wolfgang Huber zum Schneelaufverein Ravensburg e.V. waren Garant für die rasche Umsetzung.

Und so fand die 1. Württembergische Sparkassenmeisterschaft am 13.02.1982 in der Skiarena Steibis statt:

Der Schnee war harschig und weich. Das Wetter war sonnig.
Das Rennen begann um 10.00 Uhr.

Gemeldet zu den ersten Meisterschaften hatten sich 40 Damen und 135 Herren. Tatsächlich am Start waren dann 40 Damen und 123 Herren. Als erste Meister konnten sich Arlen Rees (KSK Tuttlingen) und Wolfgang Schaffer (KSK Ravensburg) feiern lassen.

So nahmen die Meisterschaften ihren Lauf. Turnusgemäß übernahm alle 2 bis 3 Jahre ein anderes Institut die Veranstaltung (KSK Ravensburg, KSK Esslingen-Nürtingen, Landesgirokasse, KSK Balingen, LBS, SüdwestLB und die SparkassenVersicherung). Aus der Idee eines kleinen Skirennens ist eine Großveranstaltung geworden, die aus dem Sportkalender der Württembergischen  – und seit 2001 der Baden-Württembergischen – Sparkassen-Organisation nicht mehr wegzudenken ist.

Auch gab es die verschiedensten Austragungsorte: Die Palette reicht vom Allgäu (Steibis, Oberstdorf, Balderschwang, Oberjoch, Ofterschwang) bis zum Schwarzwald (Menzenschwand, Feldberg). 1990 und 2007 musste die Veranstaltung wegen Schneemangels ausfallen und 2008 wurde die Veranstaltung buchstäblich vom Winde verweht: wegen Sturms konnten die Rennen nicht ausgetragen werden. Die Teilnehmerzahl stieg von 175 im Jahr 1982 stetig an. 2006 erreichte sie ihren Höhepunkt mit nahezu 1200 Wintersportlern.

Seit 1999 werden die Sparkassenmeisterschaften im “Dreierverbund”: LBS, LBBW und SV organisiert. Nachdem im Jahr 2000 ein “Demowettbewerb für Snowboard” so hervorragend angekommen ist, wurden die Boarder voll in die Baden-Württembergische Sparkassenmeisterschaft integriert. 2004 fand die Veranstaltung erstmals im „eigenen Land“ statt: in Menzenschwand und St. Blasien. Im Jahr 2006 konnte die 25. Sparkassenmeisterschaft gefeiert werden. Seit diesem Jahr firmiert sie als „Alpine Sparkassenmeisterschaft Baden-Württemberg“.

Zu einem festen Bestandteil des ASMBW Wochenendes entwickelte sich nach und nach die Warm-up-Party am Freitagabend. Was in einer kleinen Nische begann, wurde schnell zum offiziellen Programmpunkt. 

Die Feier zum Jubiläum der 40. Sparkassenmeisterschaft war für das Jahr 2021 geplant. Aufgrund der Covid-19-Pandemie konnte die Meisterschaft in diesem Jahr allerdings nicht stattfinden und wird daher in 2022 gebührend nachgeholt. 

Einen guten Einblick in die Geschichte der Alpinen Sparkassenmeisterschaften in Baden-Württemberg bietet die zum 25-jährigen Jubiläum erstellte Chronik.

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